Gorse – Bachblüte Nr. 13: die Hoffnungsblüte bei tiefer Hoffnungslosigkeit

Gorse – Bachblüte Nr. 13: die Hoffnungsblüte bei tiefer Hoffnungslosigkeit

Gorse – Bachblüte Nr. 13: die Hoffnungsblüte bei tiefer Hoffnungslosigkeit

Vielleicht kennen Sie diesen Moment, in dem etwas in Ihnen leise resigniert. Sie haben so vieles versucht, immer wieder, und trotzdem ändert sich nichts. Irgendwann denken Sie nur noch: „Es hat ja doch keinen Sinn." Sie funktionieren weiter, aber innerlich haben Sie aufgegeben. Wenn jemand Ihnen Mut zuspricht, lächeln Sie müde und denken: „Das hilft sowieso nicht."

Falls Sie das von sich kennen, möchte ich Ihnen als Erstes etwas sagen: Das ist kein Charakterfehler. Es ist kein Makel, wenn die Hoffnung leiser geworden ist. Oft ist genau dieses Gefühl die Folge einer langen, zermürbenden Zeit, in der Sie sehr viel getragen haben. Und gerade in den Wechseljahren, wenn der Körper sich verändert und so manches gleichzeitig auf uns einprasselt, kann sich diese stille Mutlosigkeit besonders schwer anfühlen.

In der Bachblütenlehre gibt es für genau diesen Zustand eine Blüte: Gorse, die Nummer 13. Sie gilt unter den 38 Bachblüten als die sanfte Begleiterin für Menschen, die innerlich resigniert haben. Ich möchte Ihnen in diesem Beitrag in Ruhe erklären, wofür Gorse steht, woran Sie den typischen Gorse-Zustand erkennen und wie Sie diese Blüte für sich nutzen können.

Hinweis: Bachblüten sind eine sanfte, emotionale Begleitung. Sie ersetzen niemals eine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Anhaltende Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit oder gedrückte Stimmung können Anzeichen für eine depressive Erkrankung sein. Bitte nehmen Sie solche Gefühle ernst und sprechen Sie mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder einer psychotherapeutischen Praxis. Gorse kann Sie emotional begleiten, aber es ersetzt diese Unterstützung nicht.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was ist die Bachblüte Gorse? Die Hoffnungsblüte im Porträt
  2. Botanik und Symbolik des Stechginsters
  3. Gorse in der Bachblütenlehre von Dr. Edward Bach
  4. Wann passt Gorse zu mir? Die typischen Anzeichen
  5. Der negative Gorse-Zustand
  6. Gorse und die Wechseljahre
  7. Gorse, Gentian oder Wild Rose? So finden Sie die richtige Blüte
  8. Wenn der Körper mitschwankt: körperliche Begleiterscheinungen
  9. Der positive Gorse-Zustand
  10. Gorse anwenden: Dosierung, Einnahme und Kombinationen
  11. Passende Kombinationen mit anderen Bachblüten
  12. Häufige Fragen zu Gorse (FAQ)
  13. Ein letzter, sanfter Gedanke

Was ist die Bachblüte Gorse? Die Hoffnungsblüte im Porträt

Gorse ist die Bachblüte Nummer 13. Sie gehört zur Gefühlsgruppe „Mutlosigkeit und Verzweiflung", einer der sieben Gefühlsgruppen nach Dr. Bach. In dieser Gruppe finden sich all die Blüten, die uns begleiten, wenn wir uns klein, schwach oder am Ende unserer Kräfte fühlen.

Mechthild Scheffer, die das Werk von Dr. Bach im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht hat, gab jeder Blüte einen einprägsamen Beinamen. Gorse nennt sie die „Hoffnungsblüte". Ich finde, dieser Name trifft den Kern wunderbar. Denn Gorse spricht genau jenen Teil in uns an, der die Hoffnung verloren hat, und lädt ihn liebevoll ein, sie wiederzufinden.

Gorse gehört nicht zu den zwölf Heilern, jenen ersten zwölf Blüten, mit denen Dr. Bach seine Arbeit begann. Sie zählt zu der zweiten Gruppe von Blüten, den sogenannten Helfern, die er später für tiefer sitzende, oft langwierige seelische Zustände hinzufügte. Und genau das beschreibt Gorse sehr gut: Sie ist für die Hoffnungslosigkeit gedacht, die sich über längere Zeit festgesetzt hat.

Botanik und Symbolik des Stechginsters

Gewonnen wird Gorse aus den leuchtend gelben Blüten des Stechginsters. Sein botanischer Name lautet Ulex europaeus, im Deutschen kennt man ihn als Stechginster. Er gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Der dornige Strauch wird bis zu zwei Meter hoch und wächst gern auf kargen, sandigen Böden, dort, wo viele andere Pflanzen längst aufgegeben hätten.

Und genau hier liegt für mich die schönste Symbolik dieser Blüte. Der Stechginster blüht oft schon im ausgehenden Winter, wenn alles ringsum noch grau und leblos wirkt. Mitten in dieser Kargheit setzt er ein kräftiges, sonniges Gelb. Er hält an seiner Lebenskraft fest, auch unter widrigsten Bedingungen. Diese Botschaft, dass selbst im unwirtlichsten Boden neues Leuchten möglich ist, trägt Gorse in sich. Es ist die Pflanze, die uns daran erinnert, dass die Sonne wiederkommt, auch wenn wir gerade nicht daran glauben können.

Gorse in der Bachblütenlehre von Dr. Edward Bach

Die Bachblütentherapie geht zurück auf Dr. Edward Bach (1886 bis 1936), einen englischen Arzt, Bakteriologen und Homöopathen. Er war überzeugt, dass seelische Ungleichgewichte und negative Gemütszustände unser Wohlbefinden tief beeinflussen. Aus dieser Überzeugung heraus entwickelte er ein System von 38 Blütenessenzen, die jeweils einem bestimmten seelischen Zustand zugeordnet sind. Mehr über seinen Werdegang erfahren Sie in meinem Porträt über Dr. Edward Bach und die Grundlagen seiner Lehre.

Die meisten seiner Blüten bereitete Dr. Bach mit der von ihm entwickelten Sonnenmethode zu. Dabei werden die frischen Blüten in eine Schale mit reinem Quellwasser gelegt und mehrere Stunden in die Sonne gestellt. Die Sonnenwärme überträgt nach seiner Vorstellung die Information der Blüte auf das Wasser. Aus diesem Auszug entsteht die sogenannte Urtinktur, aus der wiederum die Stockbottle, das Vorratsfläschchen, hergestellt wird. Gorse zählt zu den Blüten, die nach der Sonnenmethode bereitet werden.

Dr. Bach beschrieb den Gorse-Zustand als jenen tiefen Punkt, an dem ein Mensch die Hoffnung aufgegeben hat. Er dachte dabei besonders an Menschen mit langwierigen Beschwerden, die immer wieder neue Wege probiert hatten und schließlich glaubten, dass nichts mehr helfen würde. Gorse sollte ihnen helfen, den inneren Funken wieder zu entfachen.

Wann passt Gorse zu mir? Die typischen Anzeichen

Manchmal hilft es, sich selbst ein paar ehrliche Fragen zu stellen. Lesen Sie die folgenden Sätze ruhig durch und spüren Sie nach, ob Sie innerlich nicken müssen:

  • „Ich habe schon alles versucht, es bringt sowieso nichts."
  • „Wenn mir jemand Mut macht, glaube ich es einfach nicht mehr."
  • „Ich habe die Hoffnung auf Besserung aufgegeben."
  • „Tief in mir habe ich mich mit der Situation abgefunden, auch wenn sie mich unglücklich macht."
  • „Mir fehlt die Kraft, es noch einmal zu probieren."
  • „Ich funktioniere zwar, aber innerlich bin ich resigniert."

Wenn Sie bei mehreren dieser Sätze gedacht haben „Ja, das kenne ich", dann könnte Gorse eine Blüte sein, die gut zu Ihnen passt. Wichtig ist mir dabei: Es geht nicht um eine vorübergehende Enttäuschung nach einem Rückschlag, sondern um eine tiefere, länger anhaltende Hoffnungslosigkeit, die sich in Ihnen eingenistet hat.

Der negative Gorse-Zustand

Nachdenkliche Frau um die 50 am Fenster spiegelt den Gorse Zustand der ResignationDer negative Gorse-Zustand ist eine stille, müde Resignation. Es ist nicht der laute Schmerz, sondern das leise Aufgeben. Menschen in diesem Zustand glauben nicht mehr daran, dass sich etwas zum Guten wenden kann. Sie unternehmen oft nichts mehr, nicht aus Faulheit, sondern weil sie zutiefst überzeugt sind, dass es ohnehin keinen Zweck hat. Selbst wenn jemand ihnen einen neuen Weg aufzeigt, winken sie innerlich ab.

Bei Menschen, die Gorse brauchen, ist häufig noch ein winziger Funke Hoffnung vorhanden, auch wenn er tief verschüttet ist. Mit liebevollem Zuspruch lassen sie sich manchmal doch noch zu einem weiteren Versuch bewegen. Genau dieser kleine Funke ist es, den Gorse sanft anfacht.

Ich erinnere mich an Marion, eine Frau Mitte fünfzig, die zu mir kam, nachdem sie über Jahre mit hartnäckigen Schlafproblemen und einer großen inneren Erschöpfung gekämpft hatte. Sie hatte so vieles ausprobiert und sagte mir mit einem müden Lächeln: „Wissen Sie, ich glaube nicht mehr, dass mir irgendetwas hilft. Ich bin nur hier, weil meine Tochter mich geschickt hat." In ihren Worten lag keine Wut, nur diese tiefe, leise Resignation. Bei ihr habe ich mich bewusst dafür entschieden, mit Gorse zu beginnen, noch bevor wir über alles andere sprachen. Denn solange der Glaube an Besserung ganz erloschen ist, fällt es schwer, überhaupt einen ersten Schritt zu gehen. Es ging mir nicht darum, ihre Schlafprobleme zu lösen, sondern darum, diesen winzigen inneren Funken wieder spürbar zu machen.

Gorse und die Wechseljahre

Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine Zeit großer Veränderungen. Der Körper wandelt sich, der Hormonhaushalt gerät in Bewegung, und manchmal kommen Beschwerden hinzu, die uns über Monate oder Jahre begleiten: Schlafstörungen, Stimmungstiefs, ein Gefühl der inneren Erschöpfung. Wenn diese Zeit lange dauert und sich trotz aller Bemühungen wenig zu bessern scheint, kann sich eine Gorse-typische Hoffnungslosigkeit einschleichen. Manche Frauen sagen mir dann: „Ich glaube langsam, das wird einfach nie wieder besser."

Genau in solchen Momenten kann Gorse eine sanfte emotionale Stütze sein. Die Blüte verändert natürlich nicht den Hormonhaushalt und sie heilt keine körperlichen Beschwerden. Aber sie kann dabei helfen, die innere Haltung wieder ein Stück weit aufzurichten, sodass Sie offener werden für die Möglichkeiten, die es vielleicht doch noch gibt. Und oft ist es genau diese veränderte innere Haltung, die uns wieder ins Handeln bringt.

Für die emotionalen Herausforderungen der Wechseljahre habe ich übrigens eine eigene Mischung zusammengestellt, die Wechseljahre-Mischung von Caldelia. Sie enthält Blüten wie Walnut, die in Zeiten großer Veränderung Halt gibt, und Cerato, die uns hilft, wieder auf die eigene innere Stimme zu vertrauen. Wenn die Hoffnungslosigkeit allerdings tief sitzt und im Vordergrund steht, kann es sinnvoll sein, Gorse als Einzelblüte ergänzend zu nutzen. Mehr dazu, wie sich Blüten sinnvoll kombinieren lassen, finden Sie weiter unten.

Gorse, Gentian oder Wild Rose? So finden Sie die richtige Blüte

Drei Blüten aus der Gruppe „Mutlosigkeit und Verzweiflung" werden oft miteinander verwechselt, weil sie alle mit dem Verlust von Zuversicht zu tun haben. Und doch beschreiben sie ganz unterschiedliche seelische Tiefen. Ich erkläre Ihnen den Unterschied gern an einem Bild: Stellen Sie sich vor, jemand fällt hin.

Vergleichstabelle der Bachblüten Gentian, Gorse und Wild Rose mit seelischem Zustand und typischem SatzWer Gentian braucht, ist nach einem Rückschlag entmutigt und zweifelt, steht aber innerlich wieder auf, sobald sich ein Lichtblick zeigt. Bei Gorse ist die Entmutigung tiefer geworden, der Mensch hat innerlich aufgegeben, doch mit gutem Zuspruch lässt er sich noch zu einem weiteren Versuch bewegen. Bei Wild Rose schließlich ist auch dieser Funke erloschen, hier herrscht eine teilnahmslose Gleichgültigkeit, in der nichts mehr wichtig erscheint.

Es gibt noch eine vierte Blüte in dieser Nähe: Mustard (Nr. 21). Sie passt, wenn eine tiefe Schwermut wie eine dunkle Wolke scheinbar grundlos über einen hereinbricht und ebenso plötzlich wieder verschwindet. Anders als bei Gorse gibt es bei Mustard meist keinen erkennbaren Auslöser.

Die Fiche-Fleur zu Gentian, Wild Rose und Mustard erscheint demnächst hier im Blog. Bis dahin können Sie sich an dieser Übersicht orientieren oder den Bachblüten-Test machen, um sich Schritt für Schritt anzunähern.

Wenn der Körper mitschwankt: körperliche Begleiterscheinungen

Manche Menschen im Gorse-Zustand wirken auch äußerlich müde und ausgelaugt. Mechthild Scheffer beschreibt, dass sie oft blass erscheinen und dunkle Schatten unter den Augen tragen, als hätte sich die innere Erschöpfung in das Gesicht eingeschrieben. Häufig fehlt ihnen die Energie, sich aufzuraffen, und die Schultern sinken nach vorn.

Hier möchte ich ausdrücklich vorsichtig sein, denn damit ist keinerlei medizinische Wirkung gemeint. Gorse heilt keine körperlichen Beschwerden und lindert keine Erschöpfung im medizinischen Sinne. Diese äußeren Zeichen sind lediglich Beobachtungen aus der Bachblütenlehre, die dabei helfen können, einen seelischen Zustand zu erkennen. Wenn Sie sich über längere Zeit kraftlos, blass oder erschöpft fühlen, lassen Sie das bitte unbedingt ärztlich abklären. Dahinter können auch körperliche Ursachen stecken, die behandelt werden sollten.

Der positive Gorse-Zustand

Und nun das Schöne: Der Weg von der Hoffnungslosigkeit zurück zur Zuversicht ist möglich. Im positiven Gorse-Zustand schöpft ein Mensch wieder neue Hoffnung. Er gewinnt eine frische Perspektive auf eine Situation, die ihm zuvor ausweglos erschien. Es ist nicht so, dass plötzlich alle Probleme verschwunden wären. Aber die innere Haltung verändert sich. Statt „Es hat keinen Zweck" entsteht der Gedanke „Vielleicht gibt es doch noch einen Weg."

Im positiven Zustand wird der Mensch wieder lebensbejahender, offener und bereiter, neue Möglichkeiten zu sehen und auszuprobieren. Die Sonne, die der gelbe Stechginster mitten im Winter trägt, kehrt sozusagen ins Innere zurück.

Mechthild Scheffer hat dieser Blüte schöne Leitsätze zugeordnet. Einer davon lautet:

„Ich sehe neue Möglichkeiten."

Ich finde, dieser Satz fasst die Reise mit Gorse wunderbar zusammen.

Gorse anwenden: Dosierung, Einnahme und KombinationenBachblueten Tropfen mit Pipette und Einnahmeflasche fuer die Anwendung von Gorse

Die Anwendung von Gorse ist unkompliziert. Die klassische Dosierung lautet: viermal täglich vier Tropfen aus der Stockbottle, am besten morgens, mittags, nachmittags und abends. Sie tropfen die Essenz entweder direkt unter die Zunge oder in ein Glas Wasser, das Sie über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken. Diese sogenannte Wasserglasmethode eignet sich besonders, wenn Sie die Tropfen langsam über den Tag einnehmen möchten.

Wenn Sie mehrere Blüten kombinieren möchten, können Sie sich eine persönliche Einnahmeflasche mischen. Dazu geben Sie von jeder ausgewählten Blüte einige Tropfen in eine kleine Pipettenflasche, füllen sie mit stillem Wasser auf und nehmen davon über den Tag verteilt mehrere Portionen ein. So tragen Sie Ihre individuelle Mischung bequem bei sich.

Bei tiefer sitzenden, langwierigen Zuständen wie dem Gorse-Zustand braucht es oft etwas Geduld. Geben Sie sich und der Blüte ruhig einige Wochen Zeit. Ausführliche Hinweise zur richtigen Einnahme und Dauer habe ich in der Anwendungsempfehlung von Caldelia für Sie zusammengestellt.

Passende Kombinationen mit anderen Bachblüten

Gorse lässt sich wunderbar mit anderen Blüten kombinieren, je nachdem, was die Hoffnungslosigkeit begleitet. Hier ein paar bewährte Paare aus meiner Praxis:

  • Gorse und Gentian: wenn auf eine anfängliche Entmutigung über die Zeit eine tiefere Hoffnungslosigkeit gefolgt ist. Diese Kombination begleitet den Weg von der ersten Skepsis bis zur stillen Resignation.
  • Gorse und Mustard: wenn sich zur Hoffnungslosigkeit eine schwermütige, dunkle Stimmung gesellt, die scheinbar grundlos über einen kommt.
  • Gorse und Aspen: wenn diffuse Ängste und Sorgen die Hoffnungslosigkeit begleiten. Aspen nimmt die unbestimmte Bangigkeit, Gorse stärkt die Zuversicht.
  • Gorse und Olive: wenn die Resignation aus einer tiefen körperlichen und seelischen Erschöpfung heraus entstanden ist. Olive bringt neue Kraft, Gorse neue Hoffnung.

Wie Sie Bachblüten sinnvoll miteinander verbinden, ohne dass die Mischung ihre Wirkung verliert, erkläre ich Ihnen ausführlich in meinem Beitrag über das Kombinieren von Bachblüten.

Übrigens ist Gorse auch ein Bestandteil meiner Appetithemmer-Mischung von Caldelia. Dort begleitet sie jene Momente, in denen sich nach vielen erfolglosen Versuchen eine resignierte Haltung eingestellt hat, frei nach dem Gedanken „Es bringt sowieso nichts." Auch in diesem Zusammenhang ist es genau die Hoffnung, die Gorse sanft wieder ins Spiel bringt.

Häufige Fragen zu Gorse (FAQ)

Wofür ist die Bachblüte Gorse gut?
Gorse, die Bachblüte Nr. 13, wird in der Bachblütenlehre bei tiefer Hoffnungslosigkeit und stiller Resignation eingesetzt. Sie ist für Menschen gedacht, die innerlich aufgegeben haben und nicht mehr an eine Besserung ihrer Situation glauben. Gorse soll dabei helfen, die Hoffnung und eine neue Perspektive wiederzufinden. Sie ist eine emotionale Begleitung und kein Heilmittel.

Was ist der Unterschied zwischen Gorse und Gentian?
Gentian (Nr. 12) passt zu einer Entmutigung nach einem konkreten Rückschlag, bei der noch Zweifel im Vordergrund stehen und die Situation überwindbar erscheint. Gorse (Nr. 13) beschreibt eine tiefere, länger anhaltende Hoffnungslosigkeit, bei der man innerlich bereits aufgegeben hat. Vereinfacht gesagt: Gentian zweifelt, Gorse hat resigniert.

Wie schnell wirkt Gorse?
Das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei akuten Stimmungen kann sich schon nach kurzer Zeit eine Veränderung zeigen, bei tiefer sitzenden Zuständen wie dem Gorse-Zustand braucht es oft mehrere Wochen Geduld. Bachblüten wirken sanft und schrittweise, nicht von einem Moment auf den anderen.

Wie wird Gorse dosiert?
Die übliche Dosierung sind viermal täglich vier Tropfen. Wenn Sie Gorse als Teil einer Mischung aus mehreren Blüten einnehmen, gelten andere Mengen. Die genauen Empfehlungen für die Einzeleinnahme und für Mischungen finden Sie in der Anwendungsempfehlung von Caldelia.

Darf ich Gorse in der Schwangerschaft oder Stillzeit einnehmen?
Die Bachblütenmischungen von Caldelia enthalten zur Konservierung Alkohol. Deshalb empfehle ich sie nicht für Schwangere und Stillende. Bitte sprechen Sie in dieser Lebensphase mit Ihrer Ärztin, Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme, bevor Sie Bachblüten anwenden.

Kann Gorse eine Depression behandeln?
Nein. Gorse ist kein Arzneimittel und kann eine Depression weder behandeln noch heilen. Anhaltende Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit oder gedrückte Stimmung gehören in ärztliche oder psychotherapeutische Hände. Bitte nehmen Sie solche Gefühle ernst und holen Sie sich professionelle Unterstützung. Gorse kann diesen Weg höchstens emotional begleiten, niemals ersetzen.

Kann ich Gorse mit anderen Bachblüten kombinieren?
Ja, Gorse lässt sich gut mit anderen Blüten kombinieren, zum Beispiel mit Mustard bei schwermütiger Stimmung oder mit Olive bei großer Erschöpfung. Wichtig ist, eine Mischung nicht zu überladen. Mehr dazu erfahren Sie in meinem Beitrag über das Kombinieren von Bachblüten.

Ein letzter, sanfter Gedanke

Wenn Sie diesen Beitrag bis hierher gelesen haben, dann ist da vielleicht in Ihnen jener kleine Funke, der trotz allem noch leuchtet. Genau auf ihn vertraut Gorse. Hoffnungslosigkeit fühlt sich oft an wie ein endgültiger Zustand, doch sie ist es selten. So wie der Stechginster mitten im kargen Winter sein leuchtendes Gelb entfaltet, darf auch in Ihnen wieder Zuversicht wachsen, ganz in Ihrem eigenen Tempo.

Wenn Sie herausfinden möchten, welche Blüten gerade am besten zu Ihrer Situation passen, lade ich Sie herzlich zu meinem Bachblüten-Test ein. Und falls die Wechseljahre Sie gerade besonders fordern, schauen Sie gern bei meiner Wechseljahre-Mischung vorbei, die speziell für die emotionalen Herausforderungen dieser Lebensphase zusammengestellt wurde.

Passen Sie gut auf sich auf. Sie sind diesen Weg schon ein gutes Stück gegangen, und Sie dürfen darauf vertrauen, dass es weitergeht.

Ihre Ana
Bachblütenberaterin

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  • Wirksam

    Ich habe diese Bachblüten-Mischung ohne große Erwartungen bestellt und war dann sehr überrascht vom Ergebnis. Drei Kilo weniger, obwohl ich die erste Flasche noch nicht aufgebraucht habe. Ich habe nicht mehr das Bedürfnis, mich „vollzustopfen“. Süß oder nicht süß, ich esse ganz normal und ohne Verzicht. Sehr zufrieden, ich mache weiter.

    Kristin

  • Perfekt!

    Dank „Wechseljahre“ habe ich keine Hitzewallungen mehr. Was für eine Freude. Selbst ich habe nicht mehr daran geglaubt. Wegen meines hormonabhängigen Krebses darf ich bestimmte ätherische Öle nicht verwenden. Die Bachblüten sind ideal.

    Elke

  • Sehr zufrieden mit dem Ergebnis

    Ich nutze seit mehreren Wochen diesen Bachblüten-Komplex für die Menopause. Man braucht etwas Geduld, bis sich die positiven Effekte zeigen, aber heute bin ich begeistert. Keine Hitzewallungen mehr und auch die anderen Symptome sind verschwunden. Ich habe gleich wieder bestellt, um die Anwendung fortzusetzen.

    Sabine

  • Abnehmen

    Seit ich Ende März zweitausendfünfundzwanzig begonnen habe, habe ich sieben Kilo verloren. Ich hoffe, noch etwas abzunehmen, auch wenn es in meinem Alter nicht leicht ist. Es tut gut, vielen Dank

    Antje

  • Super

    Seit einer Woche nehme ich sechzehn Tropfen in einem Liter Wasser. Zwei Kilo weniger auf der Waage und ich fühle mich weniger aufgebläht. Ich bin mega happy.

    Silvia